Donnerstag, 20. April 2017

Sommergewitter

Wolken zogen auf. Der Sommerhimmel und sein später Nachmittag wurden nach und nach von trägen Massen bedeckt, deren Rücken noch das Sonnenlicht erhellte, deren Bäuche aber schon schwarz waren; und der Wind ging, pustete durch die Bäume, dass Zweige, Blätter und Staub wie Kometenschweife von ihnen wehten, dann in kleinen Wirbeln tanzten und sich irgendwo verloren. Manches ging mit einem Prasseln nieder und wurde über den Asphalt geschliffen, aber man konnte mit Augen und Ohren nicht mehr ausmachen, ob es Blätter und Zweige waren oder schon der Regen. Denn das vermischte sich und wie alles andere, nahm er auch dies nicht zusammenhängend wahr, sondern eher wie einen Wechsel von Erscheinungen, der Wandel aus Licht und Schatten, Strahlen und Finsternis; weniger mit den Sinnen, als eher sinnlich.
 Er stand auf dem Balkon, ein Junge, und während sein Blick noch wie betäubt den tanzenden Blättern folgte, sammelten sich dicke dunkle Flecken auf der Straße und den Bürgersteigen wie Tintenkleckse, und machten aus dem Prasseln nun endlich doch Regen. Eine angenehme Gänsehaut trennte sein vom Sommer aufgeheiztes Inneres fein und säuberlich von der Außenwelt und bewirkte diesen seltenen Moment, wo man ganz in seinen Empfindungen zuhause ist und die Gedanken kurz schweigen.
 Nur kurz. Denn seltsam, dachte er dann, die Straße, die Bäume und Fassaden der Häuser, alles, was seinen Platz auf dem Erdboden hatte, war erleuchtet wie vom Sonnenschein, der Himmel aber war tiefschwarz, so schwarz, wie er es noch nie zuvor erlebt hatte, glaubte er. Und ein erhabenes Gefühl stieg in ihm auf. Das Gefühl auf dem Gipfel eines Berges, an der Küste und unten nur das weite Meer, oder unter einem endlosen Sternenhimmel; oder bei einem Gewitter.
 Der Wind ging stärker, schaukelte ein verlassenes Vogelnest in der Krone eines Ahorns, und spielte auf den Dachziegeln und in den Regenrinnen gespenstische Geräusche. Irgendwo aus diesem schwarzen Gewölbe drang ein Grollen auf ihn zu, so schien es ihm, und der Himmel vor seinen Augen war ihm wie der Rachen eines riesigen Tieres, in dem weiße Zähne blitzten; noch weit entfernt, aber grell und scharf, gingen sie irgendwo nieder und schlugen in einen Körper ein, um ihn zu zermalmen. Lichter flackerten in der Schwärze, das Prasseln stieg zu einem Rauschen an und der Regen fiel in Strömen zur Erde. Die Böen wiegten die Wasser wie schwere Vorhänge hin und her, vor und zurück. Die Blitze waren schon näher gekommen und stießen krachend herunter, dass er zusammenfuhr, wie es ist, wenn man vor lauter Erwartung noch mehr erschrickt als wenn`s ohne Erwartung geschehen wäre. Kleine Wasserfälle flossen von dem Glasdach über ihm und begossen die Geranien seiner Mutter. Das Schauspiel des Himmels ging noch eine Weile und brachte alles in ein faszinierendes Chaos, ein Wirrwarr. Er liebte das.
 Da bist du also, dachte er. Er hatte in letzter Zeit viel über den Satan nachgedacht und beim Propheten Jesaja von dem schönen Morgenstern gelesen, dem gefallenen Engel, dem Unterdrücker aller Völker, der Gott gleich sein wollte und in die Abgründe geworfen wurde. Und er hatte am Mittag so still bei sich gedacht: Wenn es dich gibt, dann zeige es doch mal.
 Das muss nichts miteinander zutun haben, wird er später einmal verstehen; doch dort auf dem Balkon war er erstmal beeindruckt von dem Szenario. - Jahre vorher, als kleiner Junge, hatte er beim Spielen im Garten eines sonnigen Tages mal gedacht: Gott, wenn es dich gibt, dann lass es doch Morgen einmal regnen. Es hatte nicht geregnet, sondern die Sonne strahlte schön wie am Tage zuvor.
 Das muss nichts miteinander zutun haben, verstand er damals bereits; er lachte nur und freute sich über das schöne Wetter.

Samstag, 15. April 2017

Wen ihr ehrt ...

"Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!"
 Diese und andere legendäre Sätze hört und liest man vor allem in diesem Jahr sehr oft. Am 31. Oktober wird der Augustinermönch Martin Luther seine berühmten 95 Thesen vor fünfhundert Jahren an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben und damit zu einem Pionier und zum bekanntesten Gesicht der Reformation werden.
 Er wird nach und nach mit allem brechen, was bisher herrschte: eine Kirche, die ihre Aufgabe und die Botschaft, die sie tragen sollte, längst vergessen hatte, die zum Bild des Antichristen geworden war, weil man sich dort selbst zu Gott machte, über Heil und Unheil verfügte und es verkaufte wie Waren auf dem Markt. Er wird selbst zur Ware werden, die heute Bücher, Plakate, Spielfiguren und Musicals schmückt; ein Ersatzpapst einer Kirche, die sich rühmt, keinen Papst zu haben, sondern allein Christus als ihren Herrn und ihr Haupt.
 Er wird die Freiheit des Gewissens vor sich selbst und vor Gott entdecken, die Gerechtigkeit aus Glauben, den Glauben an Jesus Christus. Er wird vom guten Pfad abkommen, die Freiheit des Gewissens versaufen und mit Gewissenlosigkeit tauschen, mit dem Glauben alles rechtfertigen: die schlimmsten Texte und Beleidigungen, die Zustimmung zu grausamsten Folterungen und Bestrafungen Andersdenkender, wie es einst der verhassten Mutterkirche vorgeworfen wurde, obgleich er einmal gesagt hatte, man dürfe niemanden zum Glauben zwingen.
 Man wird sagen, es sei eben eine harte und grobe Zeit und Sprache gewesen, damals bei dem Luther, und er habe eben ein Maul gehabt und vieles gar nicht so gewollt und gemeint. Doch liest man bei anderen Christen jener Zeit nicht solche Texte, nicht solche Worte; in der antiken, biblischen Zeit unseres Herrn und unserer Apostel, die an Härte und Grausamkeit nichts fehlen ließ, lesen wir nicht solche Texte, nicht solche Worte. Und wenn die ganze Welt so redete, so sollte es doch beim Christen anders sein, oder nicht? Und was wir wollen oder nicht, was wir anrichten oder nicht, dem Christen sollte es doch klar sein, oder nicht?
 Von der Freiheit des Gewissens wird man viel reden und es als Errungenschaft der Reformation preisen. Von der Gerechtigkeit (allein) aus Glauben wird man viel reden; dass es der Glaube an Jesus Christus ist, der eine und einzige Weg, davon wird man weniger reden; dass Glaube ohne Werke tot ist, dass die Werke Christi Liebe, Sanftmut, Barmherzigkeit, Treue, Unbestechlichkeit, Wahrhaftigkeit und dergleichen Tugenden sind, gegen jedermann, den Nächsten, dass der Herr nicht bloß die böse Tat, sondern schon den bösen Gedanken beurteilt, davon wird man weniger reden.
 Er, Martin Luther, wird eine großartige Bibelübersetzung schreiben. Nicht die genaueste, aber mit Sicherheit die schönste in deutscher Sprache; das größte Werk seines Lebens. Er wird den einzig guten Maßstab zur Auslegung der Schrift an die Hand geben, das ist Jesus Christus selbst, und wird selbst dagegen verstoßen, indem er manche Texte vorzieht und hervorhebt, andere zurückstellt und gar als "stroherne Epistel" herabsetzt, obwohl so viel Gutes und Wahres darinsteht.
 Die Übersetzung wird man ehren, als Meilenstein deutscher Literatur und wegen ihres enormen Einflusses auf die deutsche Sprache und Kulturgeschichte; und manche werden sie sogar dadurch ehren, dass sie sie lesen und aus ihr lernen.

Es geht nicht um Luther. Gott hat diese beeindruckende Persönlichkeit gebraucht in einer Zeit, wo es vonnöten war, um das Wesentliche wieder auszugraben, das von so viel Prunk und Schund zugeschüttet war. Gleichsam ist er ein schillerndes und tragisches Beispiel dafür, was Macht, Einfluss und Rausch mit einem Menschen machen, und wie sogar jemand, der so wunderbare Texte schrieb und so frei war, vom guten Weg abkommen und Knecht werden kann - der Fürsten und vor allem seiner selbst.
 Wir sollten Acht haben, dass es uns nicht genauso geht und wir etwa für die Anerkennung von Oberen und der Gesellschaft die Lehre Gottes drangeben, nicht wahr? Dass die Freiheit des Gewissens nicht die Freiheit vom Gewissen werde; dass die Rechtfertigung nicht "allein" aus Glauben komme, noch dazu aus irgendeinem Glauben, sondern dass er uns nach Gesinnung, Worten und Taten beurteilen wird; dass er nicht eine religiöse Variante sei, ein "christliches Sinn-Angebot", sondern er ist der Weg zu Gott und die Versöhnung mit ihm.
 Wollen wir die Reformation feiern und ihr gedenken, so sollten wir uns eine Frage stellen, die damals alles entschied, heute alles entscheidet, und ferner alles entscheiden wird: Wen ehren wir?

Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen. 
(Offb 4,11)

Samstag, 1. April 2017

When sorrows like sea billows roll, oder: Deine wogenden Wellen

Kennst du diese wunderbaren Zeilen? Sie sind von dem US-amerikanischen Anwalt Horatio Spafford, der sie nach schweren Schicksalsschlägen niederschrieb. Er verlor seine vier Töchter bei einem Schiffsunglück auf dem Atlantik, als seine Frau mit den Kindern nach Europa vorwegreisen wollte; das Schiff war am 22. November 1873 mit einem anderen kollidiert und gesunken. Seine Frau sandte ihm ein Telegramm, in dem stand: "Saved alone ..." - "Als Einzige gerettet ..."
 Spafford reiste kurz darauf seiner trauernden Frau nach und soll nahe dem Unglücksort, auf dem Meer, die Inspiration für diesen Text gehabt haben, der heute als Lied bekannt ist: It Is Well with My Soul - Es ist gut in meiner Seele.
 Dort schreibt er: Whatever my lot, Thou has taught me to say: It is well, it is well with my soul - Was auch immer mein Schicksal ist, Du hast mich gelehrt zu sagen: Es ist gut, es ist gut in meiner Seele.
 Diese Zeilen erinnern an Hiobs Worte, wenn er nach zahlreichen Schicksalsschlägen spricht: Der HERR hat`s gegeben, der HERR hat`s genommen; gelobt sei der Name des HERRN! (Hiob 1,21); oder wenn er seiner Frau sagt: Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?, nachdem sie meinte, er solle Gott bei all diesem Unglück doch absagen und verrecken (Hiob 2,9.10).
 Was ist mit deinen wogenden Wellen? Was ist mit deinen Sorgen, mit den Schlägen, die das Leben dir beigebracht hat, an der Seele und am Leib? Dass es dir überhaupt widerfahren ist, hast du vielleicht schon als unergründbar erkannt, aber warum helfen Gott und Glaube nicht bei diesem Übel? In alten Zeiten hat der Ewige das Meer geteilt oder Stadtmauern durch den Klang von Posaunen stürzen lassen, und der Sohn Gottes hat Kranke geheilt und Tote erweckt, die Apostel gar nur durch ihren Schatten und durch getragene Kleidung (Apg 5,15; 19,11.12). Wo ist das hin?
 Manche werden dir erzählen, du musst nur richtig glauben, fest genug glauben, dann wirst du das Werk sehen, das Wunder erleben, und deine Gebrechen und Krankheiten werden geheilt. Vielleicht mag das nicht ganz falsch sein, vielleicht haben wir einiges verlernt oder werden abgelenkt und überlagert ... Und so kneifen sie die Augen zusammen und versuchen, durch Konzentration aus dem Himmel Kräfte herauszupressen und den Geist anzurufen, dass sie ihn bekämen. Sie bekommen einen Geist, das ist sicher. Lass dich nicht verwirren.
 Die auf sie hören und keine Wunder sehen, keine Heilung erfahren, die zweifeln an ihrem Glauben, an der Kraft ihres Glaubens, oder an Gottes Güte; und sie verzweifeln. Lass dich nicht verwirren.
 Sie predigen dir das Werk und du wartest auf das Werk, was nur allzu menschlich und verständlich ist, wenn du Leid und Schmerzen ertragen musst. Aber lass dich nicht betrügen. Sie haben keine Ahnung vom Geist. Sie wissen ja nicht mal, was sie ergriffen hat und meinen, es sei Gott. Und wenn du doch schon merkst, dass es dir schadet, dass es dich belastet und unfrei macht und deinen Glauben stört, dann gehe doch nicht hin, höre nicht hin; verlasse solche Leute und solche Gemeinschaften doch. Wie Sören Kierkegaard einmal schrieb: "denn nur die Wahrheit, die erbaut, ist Wahrheit für dich", womit er sein Werk Entweder - Oder abschloss. Also was suchst du dort?
 Denn Jesus sagte es zur Samariterin: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Joh 4,24); denn solche Anbeter will der Vater haben. Und das sollten wir Christen sagen und verstehen können, wie Paulus schrieb: Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. (1. Kor 2,12.13)
 Das ist der Geist aus Gott. Und dieser Geist predigt nicht sich selber, sondern was er hört, und er verherrlicht den Sohn, sagt Jesus im Johannesevangelium, Kapitel 16. Und dieser Geist heilt uns, natürlich heilt er uns, denn der Sohn heilt uns. Das meint es auch, wenn es heißt "das Fleisch töten": nicht Askese und Selbstzwang, oder Rituale ohne Ende, wieder und wieder, je öfter desto frommer; sondern die Veränderung des Sinnes: Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. (Ps 51,12.13)
 Denn wenn der Geist uns regiert und nicht das Fleisch, dann haben wir nicht nur einzelne Symptome therapiert oder etwas Ruhe bis zum nächsten Übel, wegen dem wir klagen können, sondern wir haben es überwunden. Überwinden ist etwas anderes als diese Irrlehrer und Flattergeister mit ihrem Gerede und ihren Effekten. Es ist wie die Auferstehung des geistlichen Menschen aus diesem irdischen Bauwerk, aus diesem Gebilde hier. Und ja, ganz ohne Schmerz geht es nicht. Denn wir müssen das, woran wir so sehr hängen, hingeben; das Gebilde und unsere Einbildung davon, und mit dem alten Menschen brechen.
 Und gerade geht es nur um uns selbst und fällt uns schon so schwer, und wir wollen unsere kleinen Beschwerden nicht mal ignorieren, sondern heben sie auf einen Sockel und wollen wundersame Dinge sehen. Was hätte ein Horatio Spafford sagen sollen, dort auf dem Meer, das seine kleinen Mädchen genommen hat? Vielleicht, sie mögen doch vor seinen Augen aus den Wellen steigen und in seine Arme kommen. Das wäre ein "Wunder" gewesen.
 Das hat Gott aber nicht getan. Sondern er hat diesem Mann, in dessen Herzen es aussah wie auf diesem Meer, Worte eingegeben und hat seinen Geist erhoben; und bis heute singen Menschen dieses Lied und lassen sich davon trösten. Wie Jesus sagte: Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. (Joh 17,17)
 Diesen Jesus müssen wir ansehen. Denn der gleiche Jesus kam seinen Jüngern auch auf wogenden Wellen entgegen, als sie im Boot waren und es stürmte. Und Petrus bittet ihn und spricht: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen; und Jesus sagt ihm: Komm her! Und Petrus geht schon auf dem Wasser, geht schon über diese Wellen, und er schaut sie an, diese Gezeiten und den Sturm, bekommt Angst und versinkt, dass Jesus ihn ergreifen muss (Mt 14,22-33). Ihn, der uns liebt, müssen wir ansehen. Er ist das ganze Geheimnis Gottes und des Menschen.
 Und er wird dich freimachen und nicht betrügen, und du brauchst diese Wundertäter und dieses Gerede und Getue nicht, sondern kannst mit ihm reden, wie mit einem echten Freund oder einem großen Bruder, der deine Sorgen weiß und deinen Blick ablenkt auf den Horizont. Und dann einmal wird er mit dir an den Klippen stehen und all die tosenden Wellen und das Meer sind weit unter dir, und du siehst es unten stürmen und an den Felsen brechen und schäumen; und hast alldas überwunden und bist erhaben.
 Bis dahin sollen wir lernen, Glauben halten lernen (2. Tim 4,7). Was für eine Schule, was für eine Charakterbildung soll das sein, wenn wir schon bei gehässigen Worten oder bösem Lächeln einknicken, und haben noch gar nichts ertragen müssen. Wenn wir ihn bei jedem Widerfahren fragen "Warum ich?", "Warum dieses?", "Warum jenes?", obwohl wir in allen Kirchen und Gemeinschaften sagen und singen: Dein Wille, Herr, geschehe!, und: Du bist der Herr, der Gott, und weißt alle Dinge und wirst es wohl machen!, und dergleichen.
 Er aber sagt uns: Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erheben. Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Mt 11,28-30)
 Tauschen wir es ein, tausche du es ein: tausche die Last dieser Welt, diesen Staub und die Erde, diese Selbstumkreisung und diese falschen Lehrer gegen den guten Hirten und den richtigen Lehrmeister, das ist Jesus und der Geist Gottes. Er ist ein guter Lehrer, er hat Verständnis und Geduld, so viel Geduld. Damit wir wachsen und einmal sagen können, wie in der deutschen Übertragung von Spaffords Zeilen: Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.