Mittwoch, 20. August 2014

In der Mitte

In die Welt geworfen, lärmend, aber wortlos blind,
Hört und sieht die ganze Welt, ganzes Wesen ist das Kind.
Worte brechen in das Bild, dann richtet sich ein Selbstsein auf,
"Ich & Du" tritt in das Denken, das ganze Wesen hört nun auf.
"Sein oder Nichtsein"!? Unbeirrbar dieser Schmerz,
Sucht das ganze Wesen wieder, treibt wie die Klinge in das Herz.

 
In der Mitte aller Dinge, zwischen den Zeilen,
Zünden alle Funken, dort muss man verweilen.
In der Mitte aller Dinge, zwischen den Zeilen,
Zünden alle Funken, dort muss man verweilen.


Aus der Welt geworfen, leise, aber wortreich schauend,
Hört und sieht nur kleine Welten, kleine Wesen sind die Grauen.
Worte brechen aus dem Bild, geben sich der Ganzheit hin.
"Du & Ich" tritt aus dem Denken, das ganze Wesen wird nun Sinn.
"Sein!" Unbeirrbar dieses Licht,
Nimmt das ganze Wesen wieder, denn das Nichtsein gibt es nicht.

In der Mitte aller Dinge, zwischen den Zeilen,
Zünden alle Funken, dort muss man verweilen.
In der Mitte aller Dinge, zwischen den Zeilen,
Zünden alle Funken, dort muss man verweilen.