Vom "gerechten Krieg"
Die Frage, was in den Kämpfen und Kriegen dieser Welt letztlich im "Sinne Gottes" geschieht, weil er dadurch die Geschicke der Welt lenkt, bleibt uns verborgen. Wir Christen vertrauen darauf, dass er es sieht und, wie ein Lied sagt: "Er sitzt am Webstuhl meines Lebens"; und ich denke, er sitzt auch am Webstuhl des Weltgeschehens. Wie wir als Christinnen und Christen in dieser Welt uns zu dieser Frage stellen sollen, ist uns, meiner Ansicht nach, an mehreren Stellen ans Herz gelegt. Paulus schrieb: Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. (Röm 13,1) Damit sagt er: Was und wer auch immer gerade regiert, Gott hält letztlich alles in seiner Hand. Wisse, es gibt keine Regierung über ihm und nichts hat Bestand, wenn er die Fäden am Webstuhl aus den Händen gleiten lässt. Was uns als Christen in dieser Welt und unter diesen Obrigkeiten betrifft,...








