Eine "lebendige Predigt"
Wir haben Menschen in unserer Gemeinde, die nach schwerster Krankheit wieder vollkommen genesen sind. Kürzlich erst - eine Schwester, die schwerkrank war und vor einem mühsamen und unsicheren Verlauf stand: wird er gut sein oder schlecht, unverändert oder wechselhaft ...? Wir haben gebetet, wir haben an sie und ihre Lieben gedacht, und nun ist die Krankheit verschwunden und sie steht im Gottesdienst vorne, liest die Liturgie und singt: Allein Gott in der Höh´ sei Ehr´ und Dank für seine Gnade, darum, dass nun und nimmermehr, uns rühren kann kein Schade ... Mich hat das sehr bewegt. Wir sind ja oft zurückhaltend, auch wir Christen. Wir sind es nicht gewohnt, sowas allzu laut zu sagen: Sie war schwerkrank, eine Krankheit auf Leben und Tod, und wir haben gebetet, und nun ist sie geheilt. Wir wollen oft nicht allzu "schwärmerisch" sein, keine voreiligen und falschen Diagnosen und Prognosen stellen und versprechen, und uns nachher womöglich geirrt haben. "Wir rechnen oft nich...








