Donnerstag, 26. März 2015

Der Blutbräutigam (Ex 4,24-26)

Der Kontext ist den meisten Leuten relativ bekannt: Mose, der Auserwählte Gottes, war aus seiner Ziehheimat Ägypten geflohen, nachdem er einen ägyptischen Aufseher erschlagen hatte (Ex 2,12-15), und nach Midian gekommen, wo er beim Priester Reguél (auch genannt Jitro) Gastfreundschaft erfuhr (Ex 2,20); er heiratete dessen Tochter Zippora und bekam mit ihr einen Sohn, welchen er Gerschom nannte, was meint: "Gast im fremden Lande" (Ex 2,21.22).
Gott begegnet Mose später am Berg Horeb im Bild eines brennenden Dornbuschs und sendet ihn zurück nach Ägypten, um das Volk Israel aus der Sklaverei des Pharao zu führen (Ex 3-4,17).
Mose nimmt schließlich seine Frau und den Sohn und zieht seiner alten Heimat entgegen (Ex 4,20).

Und als Mose unterwegs in der Herberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten.
Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und berührte damit seine (Moses) Scham und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam.
Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber Blutbräutigam um der Beschneidung willen. (4,24-26)

Dass es Moses Scham war, die Zippora mit der Vorhaut berührte, deute ich (der Text sagt es nicht), denn der Sohn ist nicht der (Blut-)Bräutigam, sondern Mose.

Es sind die drei Protagonisten, die diese Szene klären:
Mose- der Hebräer,
Zippora- die Midianiterin,
Gerschom- der "Mischlingssohn".

Der Sohn (Gerschom) zeigt das positive Schicksal seines Vaters an: Mose wurde Gast in einem fremden Land, nämlich Midian. Aus der Verbindung mit der Tochter des Landes (Zippora) ging Gerschom hervor.
Gerschom ist nicht beschnitten, wie Gott den Hebräern geboten hatte (Gen 17). Er ist "Kind Midians" und lediglich Zeichen für Moses Gast-Sein im fremden Lande.

Zippora zeigt das "Gastland" an; sie nahm den Hebräer zu sich auf und liebte ihn.

Nun haben Mose und seine Familie das Gastland verlassen und lagern unterwegs in Zelten.
Hier wendet Gott die Positionen der Familie:

Er greift Mose an, will den "Gast in fremden Ländern" ganz zerstören (denn Mose war sowohl in Ägypten, wie auch in Midian nur Gast) und will ihn als Führer und maschiach (Befreier) des Volkes Israel haben.
Daher aber muss "sein Haus", also seine Familie, in den Bund Gottes aufgenommen werden; das Zeichen dafür ist bekanntermaßen die Beschneidung.

Zippora, nun nicht mehr Gastgeberin, erkennt und fügt sich Gott; sie beschneidet den Sohn Gerschom und zeichnet damit den Bund mit Gott in den Nachkommen ein.

Was nun an ihrem Sohn weggenommen wurde, legt sie (symbolisch) bei Mose an und sagt: "Du bist mir ein Blutbräutigam." - Das meint: Sie entbehrt ihrer Herkunft für den Auftrag ihres Mannes und gibt ihren Sohn dem Bund mit Gott hin. Da dies ein Bund ist, der mit Fleisch und Blut geschlossen wird, hält sie Mose das Zeichen des Bundes vor: die beschnittene Vorhaut. Deshalb sagte sie Blutbräutigam um der Beschneidung willen.
Die Vorhaut steht für das Heidentum und die Szene symbolisiert somit den Tod des "alten Menschen", der fern von Gott war und nun in den Bund genommen wird. So "tötet" Gott den Mose, aber nicht leibhaftig, sondern im Zeichen.

Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. (Ex 19,5.6a) 

P.S.: Wie immer gibt es verschiedene Betrachtungen und Auslegungen, so auch zu dieser Stelle, und das ist gut und wichtig, denn es darf niemals nur eine Sicht geben.
So überlegen andere Exegesen beispielsweise, ob es überhaupt Gerschom gewesen sei, der hier beschnitten wurde, denn Mose hatte zwei Söhne: eben Gerschom und Eliéser.
Ich meine aber, es kann hier nur Gerschom sein, denn der Text sagt, Mose zog mit Frau und seinem Sohn los (und der Erstgeborene ist eben Gerschom); und ich meine es auch wegen dem Namen.
Eliéser wird erst später erwähnt (Ex 18,4), als Mose und das Volk bereits aus Ägypten heraus sind:
Dort kommt ihnen Jitro mit Zippora (die Mose schon vorher zurückgeschickt hatte) und den beiden Söhnen entgegen. Sie wird den Eliéser wohl in Moses Abwesenheit geboren haben, denke ich.
Und des Weiteren wäre die ganze Szene merkwürdig, würde es sich um den Zweitgeborenen statt den Erstgeborenen handeln.

In diesem Sinne. 

Samstag, 21. März 2015

´aqedát Jizchák- Die Bindung Isaaks (Gen 22,1-19)

Die Bibel berichtet uns, dass Gott sich den Hebräer Abram aussondert, um an dem Volk, das aus ihm erwachsen wird, ein Exempel für die ganze Welt aufzurichten (Gen 12,3b).
Zunächst sagt Gott dem Abram, er solle seine Heimat verlassen (Gen 12,1); das zeigt Glauben und Gehorsam an, denn so ist es immer: Man muss sein bisheriges, sicheres Leben aufgeben und einen unbekannten Weg einschlagen, der nicht in der eigenen Gewalt liegt. Dass es aber ein Weg Gottes ist, markiert Abram durch Altäre, die er aufrichtet, ein sogenanntes Itenerar (Wegverzeichnis) (Gen 12,7; 13,18).
Avram, das bedeutet "mein Vater ist erhaben", ist 75 Jahre alt, als er mit seiner Frau Sarai, seinem Neffen Lot, und seiner Habe die Heimat verlässt; das meint, Gott sieht ihn als gut und richtig an.
Im Weiteren schließt Gott Bünde mit Abram: einen irdischen (Gen 15) und einen himmlischen (Gen 17).

Im irdischen Bund kündigt Gott Abram einen Erben an, denn seine Frau Sarai ist unfruchtbar. Zum Zeichen des Bundes soll Abram 5 Tiere zum Opfer bringen:
eine dreijährige Kuh,
eine dreijährige Ziege,
einen dreijährigen Widder,
eine Turteltaube,
eine andere Taube.
Er zerteilt die 3 dreijährigen Tiere, was heißt, dass die menschliche Gerechtigkeit zerbrochen wird, die Vögel (das ist der Geist) lässt er ganz. Am Abend dann träumt er schlecht und Gott kündigt ihm die Knechtschaft seiner Nachkommen an. In der Nacht fährt Feuer zwischen die zerteilten Stücke, was heißt, dass Gott die zerbrochenen Menschen wieder binden und aufrichten wird; wie er später auch Mose im brennenden Busch begegnet (Ex 3,1-10).
Abram erhält schließlich einen Nachkommen, doch nicht von seiner Frau Sarai, sondern von dessen Magd Hagar (Gen 16). Das wird Ismael, später das starke Volk der Araber (16,10-12). Abram ist 86 Jahre alt, als Ismael geboren wird, was meint: ein neuer (ein erster) Mensch. Dass er aber Ismael heißt, meint: "Ich sehe dein (Hagars) Elend an", denn Hagar wollte von ihrer Herrin Sarai fliehen, um nicht gedemütigt zu werden (16,6-11).

Beim himmlischen Bund ist Abram 99 Jahre alt, was meint: nahe bei Gott.
Gott dehnt seinen Namen (Abraham), was meint: "mein Vater ist (sehr) erhaben", oder: "Vater vieler Völker". Dann setzt er die Beschneidung der Jungen als Bundeszeichen ein. Dies bedeutet, etwas für Gott zu entbehren, was man entbehren kann; der achte Tag bedeutet: neue Schöpfung.
Auch Sarais Name wird gedehnt: die Fürstin (Sarai) wird zur "vieler Fürstin" (Sara).
Gott verheißt Abraham die Geburt eines Sohnes von Sara, welchen sie Isaak nennen sollen, was meint: "Gott lächelt", oder ferner: "wegen diesem Sohn lachen die Leute" (Gen 21,6.7). Abraham ist hundert Jahre alt, ein Gottesmann, als "Gott lächelt".

Als Isaak herangewachsen ist, prüft Gott Abraham; das bedeutet nicht, dass Gott nicht um Abrahams Treue wüsste, sondern, dass er durch die Prüfung Abrahams Treue bekannt machen will, denn ohne Geschichte gibt es keine Bekanntmachung. Auch gräbt er so Abrahams Gehorsam ganz tief in dessen Herz hinein, sodass er (Abraham) wirklich gewahr wird, was er zu geben bereit ist, weil er Gott glaubt (Hebr 11,17-19).
Denn es geht nicht um Gottes Wissen, dass der Mensch etwas tun muss, sondern der Mensch soll lernen;
und es geht nicht um die Taten des Menschen, dass Gott etwas wissen müsste, sondern Gott will Beispiele zeichnen.
Abraham soll seinen Sohn Isaak opfern (wörtlich: darhöhen, aufhöhen); er soll es im Land Morija tun, denn Morija heißt: "Jah (JHWH) sieht", oder "JHWH schaut an" (Gen 22,1.2; 22,14).
Er zieht mit zwei Knechten und seinem Sohn Isaak los und erblickt am dritten Tage den Opferberg, woraufhin er mit seinem Sohn alleine weitergeht (22,3-5). Das Holz (Werkzeug) für das Brandopfer muss Isaak tragen (Vers 6), Abraham selbst trägt Feuer (Gericht) und Messer (Gewalt).
Nachdem Abraham anfangs von Gott angesprochen wurde (22,1), wird er nun von seinem Sohn angesprochen (22,7); beide Male antwortet er: hinéni- Hier bin ich. So spricht ihn das erste Mal der HERR an, das zweite Mal der Sohn, und später (wie wir sehen werden) das dritte Mal der Bote Gottes (22,11).
Der unwissende Isaak fragt seinen Vater, wo das Opfertier sei, woraufhin Abraham ihm sagt, dass Gott es recht machen wird (Vers 8).
Abraham bindet schließlich seinen Sohn auf dem Opferaltar (´aqédat Jizchák), um ihn zu opfern, was das Gericht über den Menschen anzeigt (Verse 9.10). Der Engel des HERRN hindert Abraham und würdigt sein Gottvertrauen (Verse 11.12). Ein Widder, der sich hinter Abraham im Gebüsch verfangen hat, wird zum stellvertretenden Brandopfer für Isaak (Vers 13). Anschließend bestätigt der Engel des HERRN Gottes Verheißung an Abraham, seine Nachkommen zu einem großen Volk zu machen (Verse 15-18).

Wir Christen sehen aber hierin einen Typos auf unseren Heiligen, der für uns zum Opfer geworden ist (Röm 8,32). So bedeutet Abraham in dieser Perikope sowohl menschliches, als auch geistliches.
Als Mensch ist er ein Knecht Gottes, der dreimal von Gott gerufen wird: vom Vater zu Beginn, vom Sohn in der Mitte, und vom Engel zuletzt; das meint den heiligen Gott in seiner Einheit.
Geistlich ist er hier Gott, dessen Gnade ihn davon abhält, das Menschenkind zu töten, und der stattdessen einen Ersatz zum Opfer nimmt.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3,16)



Donnerstag, 19. März 2015

Sodom und Gomorra (Gen 18,16-33; 19,1-29)

Eine interessante Passage der Bibel ist jene Szene im Ersten Buch Mose, wo der Gottesmann Abraham Fürbitte für die Stadt Sodom hält, welche Gott der HERR aufgrund ihrer Sündhaftigkeit zerstören will.
Gott sagt Abraham, was er vor hat (Verse 16-21), woraufhin dieser IHN zu besänftigen sucht.
Es scheint sogar so, als würde Abraham Gott "herunterhandeln" wollen in seinem Gericht, und jedes Mal geht Gott darauf ein. Wie sich das Gespräch vollzieht, ist nicht belanglos; es ist ein Text mit "sprechenden Zahlen":

Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom. Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN
und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen?
Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären?
Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten?
Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. (Verse 22-26; Luther 1984)
Abraham sondert hier eine Anzahl an Menschen aus, die vielleicht gerecht sein könnten; ob diese nicht ausreiche, das ganze Gericht zu unterlassen. Die Fünf bedeutet unvollkommen (als Hälfte der Zehn, die die Vollkommenheit anzeigt). Um dieser Menschen willen, will Gott Sodom verschonen.

Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin.
Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. (Verse 27.28)
Abraham mindert die Gerechten um fünf; auch hier will Gott Sodom nicht vernichten.

Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. (Vers 29)
Das zweite Mal mindert Abraham die Gerechten um fünf, sodass es vierzig sind. Die Vier bedeutet die Struktur und Ordnung der Welt.

Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. (Vers 30)
Nun mindert Abraham um zehn, sodass es dreißig Gerechte sind. Die Drei (wie die Eins) ist eine göttliche Zahl; sie zeigt die Beziehung an. Wiederum schont Gott die Stadt um der dreißig willen.

Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. (Vers 31)
Die zweite Minderung um zehn; es sind nun zwanzig. Die Zwei bedeutet die Schöpfung oder das Geschöpf, ferner die Dualität, die durch die Schöpfung eingetreten ist. Der HERR verschont Sodom.

Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen.
Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden; und Abraham kehrte wieder um an seinen Ort. (Verse 32.33)
Nochmals mindert Abraham um zehn, sodass zehn Gerechte übrig bleiben (Im Judentum sagt man, dass zehn Personen genügen, um einen Gottesdienst abzuhalten; siehe: Minjan).

Es sind nun zwei 5er Schritte (50 - 45 - 40), die die unvollkommene Welt anzeigen,
und drei 10er Schritte (40 - 30 - 20 - 10), die Gottes Vollkommenheit anzeigen.
Die zwei 5er sind der Blick auf Mensch und Welt, die unvollkommen und verdorben sind.
Die drei 10er sind der Blick auf Gottes Heiligkeit und Beziehung (30), Gottes gute Schöpfung (20) (Gen 1,31) und Vollkommenheit (10).
Diese beiden Teile sind nun im Text vorgestellt: dass Gott sich der Menschen und des Ortes erbarmt, weil er gut ist und seine Schöpfung ansieht, und sich immer weiter zu ihr herablässt.

Nun kommen abends zwei Engel nach Sodom (19,1), um die Stadt zu sehen. Dass es aber zwei sind, meint Gottes Blick auf seine Schöpfung, auf die Menschen und den Ort.
Diese beiden will Lot, Abrahams Neffe, bei sich aufnehmen und bittet sie eindringlich, in sein Haus zu kommen (19,3). Dass er ihnen Kuchen ohne Sauerteig backt heißt, dass er eine ungetrübte Lehre hat (Mt 16,5-12); zugleich aber zeigt es auch das kommende Gericht an (Ex 12,15). Sodom symbolisiert hier nun die böse Welt, Lots Haus aber symbolisiert die Gemeinde, worin der Glaube wohnt.
Des Nachts kommt dann das ganze Volk von Sodom und will die beiden Gäste Lots schänden (19,5), was meint, dass sie Gottes Ansehen und Gnade verachten und selbst das letzte Gute in ihrem Ort verderben wollen.
Lot, der bereit ist, seine Kinder auszuliefern und sie (als Kompromiss) dem Mob hinzugeben, wird von diesem angegriffen (19,7-9); dies meint, dass man mit dem Bösen nicht handeln soll. Die Engel ziehen Lot ins Haus herein und blenden das Volk, was schlichtweg ihre Gesinnung anzeigt: ohne Erkenntnis (19,10.11).
Dann wollen die Engel Lot und seine Familie aussondern und führen sie aus der Stadt (19,12-16).
Einer der Engel gebietet Lot, sich nicht umzusehen, sondern seinen Weg zu machen, was meint, er soll Gottes Gericht nicht ansehen (Mt 10,14.15; 2. Petr 2,7.8). Als Lots Frau es dennoch tut, erstarrt sie zu Salzsäule, denn der Blick auf das Gericht bricht ihr das Herz; es meint, sie kam vor Tränen und Trauer um.

Denn der Gerechte, der unter ihnen wohnte, musste alles mit ansehen und anhören und seine gerechte Seele von Tag zu Tag quälen lassen durch ihre bösen Werke. (2. Petr 2,8)